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09.02.2011

Ca. 50 Tierschützer trafen sich in Steuden zum Protest gegen die geplante Versteigerung der Hunde des "Zwinger vom Evaschacht" - unter ihnen Frank Weber von Vox-TV, bekannt aus "HundKatzeMaus".

Vor der Versteigerung konnten/sollten sich Interessenten die Hunde auf dem Zuchtgelände anschauen. Es bot sich ein trauriges Bild ... verdreckte Zwinger, eingefrorenes Wasser ... verängstigte und kranke Hunde ... arrogantes Auftreten des Züchters ... Ingnoranz der Amtstierärztin gegenüber der leidenden Hunde und den Tierschützern und Medienvertretern.

HundeHunde im "Zwinger vom Evaschacht"

Mehrfach wurde die Tierärztin von Tierschützern und Medienvertretern um eine Stellungnahme gebeten ... Antworten gab es nicht. 

Frank Weber, sowie weitere Vertreter verschiedener Tierschutzorganisationen boten eine sofortige Übernahme der Hunde an. Diese Hilfe wurde nicht angenommen.

weiteres auf:
 

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Beagle-Versteigerung

Der Trend zum Schnäppchen ist ungebrochen. Das bringt sogenannte Züchter auf immer abstrusere Ideen: Hunde werden zu "Schleuderpreisen" (O-Ton) angeboten oder - ganz originell - versteigert. Auf einem Sportplatz. Besichtigen ab 11 Uhr, ersteigern ab 13 Uhr. Na, wenn das nicht innovativ ist!

Das Ganze passiert unter dem Dach eines sogenannten Verbandes, der sich aus "verantwortungsbewussten und engagierten Züchtern" zusammensetzt, "für die das Wohl und der Erhalt der Rassen im Vordergrund stehen."

 

Und so etwas ist nur möglich, weil Tiere immer noch, obwohl inzwischen sogar das Privatfernsehen Aufklärung betreibt, vorrangig unter Anschaffungspreis-Gesichtspunkten erworben werden!

 Da wir diese dubiose Geschäftemacherei mit Tieren unmöglich finden

haben wir weiter recherchiert. Hier einige ergebnisse über diesen " Züchter"!

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1. Rassehunde-Auktion in 06179 Steuden

Montag, 10. Januar 2011

Am 30.1.2011 wird in 06179 Steuden die 1. Rassehunde-Auktion stattfinden. Zur Versteigerung stehen Junghunde und Welpen der Rassen Beagle, Kleiner Münsterländer und Irish red Setter.

Die Besichtigung der Tiere beginnt am 30.01.2011 um 11:00 Uhr und die Versteigerung um 13:00 Uhr auf dem Sportplatz in XXXXXX.

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Zum Begriff:

Als Hundevermehrer und Massenzüchter empfinde ich jeden "Züchter", der mehr als 2 (meist moderne) Rassen züchtet und mehr als 4 Würfe im Jahr macht. Diese Menschen versuchen mit dem Verkauf von Hunden und meist dem dazugehörigen Zubehör Ihren Lebensunterhalt zu verdienen ähnlich den Hundehändlern. Unterschied: Hundehändler haben keine eigenen Zuchthündinnen.

Der Grund für diese Seite:

Ein im Internet aktiver Massenzüchter, Herr Uwe Stierand, der sich selbst als Tierfreund und autorisierte Zuchtstätte bezeichnet, hat mich am 18. Juli 1999 gegen 14.20 Uhr angerufen, um mich daran zu hindern, seine Kunden über ihn aufzuklären. Da ich mich von seinen  Drohungen mit rechtlichen Schriften nicht beeindrucken ließ, drohte er mit der Russenmafia, die mich zusammen schlagen solle. Für das Telefongespräch gibt es Zeugen!!!! Wahrscheinlich entstand die Drohung nur aus seiner Wut und war kaum ernst gemeint, aber allein diese Idee sollte seine potentiellen Kunden nachdenklich stimmen. Die Russenmafia hat mit deutschen Hundevermehrern wahrscheinlich wenig zu tun und würde sich über seine Drohung eher wundern!
Ich kann ohnehin nur Werbekunden aufklären, deren Homepage mit seiner verlinkt ist, da er alle E-mailadressen von Welpeninteressenten auf seine Domain umgeschrieben hat!!! Wenn er so korrekt ist, ein wahrer Hundefreund, warum hat er dann kein normales Gästebuch, in das man sich selbst eintragen kann?? Warum kommen E-Mails nach seiner Kontrolle mit seinen oft haarsträubenden, bunten Erläuterungen ins sogenannte Gästebuch? Unverschämte Einträge kann man auch bei normalen Gästebüchern löschen. Hat er Angst vor Aufklärung? Vor Links zur Konkurrenz (VDH)?

Der eigentliche Grund für diese Seite ist jedoch, daß er eine E-mail von mir ohne meine Zustimmung in sein Gästebuch eingetragen hat (vom 5. März 1999) und jetzt zusätzlich noch mit einer Seite nur über mich droht. (Welch eine Ehre! ;-))) Da er mich schon in seinem Kommentar zu meiner E-mail (unerlaubt in seinem Gästebuch!) fälschlicher Weise als Zuchtwartin, VDH-Fanatikerin, etc. bezeichnet hat, möchte ich hier einiges richtig stellen. Ich bin weder Züchter noch Zuchtwart. Ich bin auch nicht der Meinung, daß jeder Hund Papiere haben muß, aber wenn ich mir nicht von Freunden, die ich persönlich kenne einen Hund hole, dann lieber vom VDH, weil er die größten Auflagen hat und nicht nur Tierschutzgesetze einhält wie Herr Stierand, der sich deshalb als vom Tierschutz autorisiert fühlt!
Zur Erinnerung: Das Tierschutzgesetzt erlaubt Mastbetriebe mit Tieren auf engstem Raum und hat es erst jetzt geschafft, zumindest die Käfige in Legebatterien, die NEU gebaut werden, etwas größer zu gestalten!

Wenn ich selbst keine Kontrolle habe, verlasse ich mich lieber auf die Kontrollen des VDH als auf gar keine! Was einen Welpenkäufer natürlich nicht daran hindern sollte, ein bißchen eigenverantwortlich zu handeln und mehrere Züchter zu besuchen. Auch im VDH gibt es bessere und schlechtere Züchter, letztere werden allerdings bekämpft!
Der Deutsche Dalmatiner-Club hat besonders strenge Regeln auch für den VDH, die dem Schutz der Zuchthündinnen dienen. Was nützt es, wenn die Welpen sauber sind, wenn ihnen der nötige Kontakt zu Menschen und Tieren fehlt? Familienanschluß ist das A und O beim Dalmatiner und bei vielen anderen Hunderassen.
Laut Herrn Stierand (am Telefon) besitzt er nur 18 Zuchthündinnen! Wie kommt es dann, daß ich beim Durchforsten seiner Homepage (am 18.07.99) 30 gezählt habe? Er hat sie fein säuberlich mit Namen bei seiner Welpenvermittlung angegeben:

3 Beagles: Bora, Biene, Püppy

3 Bearded Collies: Athene, Diana, Venus

10 Dackel:
kurzhaar 1: Andora
langhaar 5: Gitta, Welda, Wendy, Windy, Xenia
rauhhaar 4: Susi, Gundi, Gessy, Asti

5 Golden Retriever: Bahsra, Batta, Gema, Gina, Mäuschen

2 Irish Setter: Belinda, Dolly

2 Parson Jack Russell Terrier: Alice, April

5 West Highland White Terrier: Barby, Beauty, Betzi, Kessy, Luscha

Allein um den Zuchthunden genügen zu können, bräuchte man jede Menge Menschen. Stellen Sie sich jetzt noch die Anzahl der Welpen vor!!! Familienanschluß bei so vielen Hunden kann nicht gewährleistet werden. Viele Seiten, in denen Herr Stierand gegen den VDH hetzt, kann ich auf seiner Homepage nicht mehr finden. Vermutlich hat er sie entfernt. Papiere als Garantie für gute Zucht zu sehen, ist lächerlich. Schließlich ist der Name "Stammbaum" oder "Papiere" nicht geschützt! Jeder darf sie drucken, solange er nicht einen Verein als Herausgeber betitelt. Nur dann wäre es Urkundenfälschung. Viele der Hundevereine, die nicht im VDH Mitglied sind, haben keine Kontrollen, keine Gesundheitsauflagen oder ähnliches. Sie dienen nur als Herausgeber von Papieren. Ob die Angaben stimmen, wie die Welpen aufgezogen werden etc. wird kaum kontrolliert. Eine ehemalige VDH-Züchterin hat mir einmal gesagt, sie sei zu einem Nicht-VDH-Verein gegangen, um endlich die Einmischung und Kontrollen der VDH-Vereine los zu werden!!!! Jetzt kann sie züchten, wie sie will! Ob das im Interesse der Tiere ist??? Papiere hat sie jetzt von dem anderen Verein, aber ich bin der Überzeugung, daß VDH-Papiere für Welpenkäufer, Welpe und Gesundheit und Wesen des Welpen besser sind!

Quelle:http://www.dalmatiner-in-not.de/Hundehandel/Vermehrer

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Zwinger vom Evaschacht

Zuchtbetrieb oder Hundefabrik?

VON Michael Tempel, 11.09.03, 19:05h, aktualisiert 11.09.03, 22:12h
Steuden/MZ. Im "Zwinger vom Evaschacht" in Steuden werden seit zehn Jahren Hunde gezüchtet und verkauft. Ein Jubiläum, das Inhaber Uwe Stierand mit Stolz erfüllt - die MZ berichtete darüber vor einigen Tagen. Doch nach Veröffentlichung des Beitrages haben sich etliche Kritiker zu Wort gemeldet. In Anrufen, Briefen und E-Mails, die in der Lokalredaktion eingingen, werden die angeblich unwürdigen Zustände in dem Zwinger angeprangert. Diese, so die Absender, ließen kaum eine art- und vor allem tierschutzgerechte Aufzucht zu. Der 44-jährige Stierand bezeichnet die Vorwürfe indes als "Verleumdungen".

Im Mittelpunkt der Kritiken steht die große Zahl von Hunden in der Anlage. Laut Stierand handelt es sich dabei um etwa 70 Tiere unter anderem der Rassen Beagle, Irish Setter, Dackel, Berner Sennenhund und Labrador Retriever. 100 Welpen verkaufe er pro Jahr.

Andreas Groß aus Halle wirft Stierand vor, reine Hundevermehrung und keine Zucht zu betreiben. Die große Anzahl von Tieren mehrerer Rassen, die teilweise im "dunkelsten Stall" untergebracht seien, fördere bei Welpen und erwachsenen Tieren Verhaltensstörungen wie Ängstlichkeit und Aggressivität. Und das gegenüber Artgenossen und Menschen. Ähnlich die Reaktion von Sandra Wendelburg aus

Ahlerstedt-Bokel (Niedersachsen), die in Internet-Foren auf Stierand aufmerksam geworden ist.

In einem anderen Schreiben werden Anlagen wie Stierands Zwinger als "Hundefabriken" bezeichnet. Der Hallenser Andreas Groß will bei einem Besuch in Steuden den Eindruck gewonnen haben, dass dort Hündinnen als "Gebärmaschinen" missbraucht würden. Eine weitere Anruferin hat nach eigenen Angaben bei Stierand einen Beagle gekauft, bei dem später erhebliche Gesundheitsschäden wie Wurm- und Pilzbefall sowie eine Fehlbildung an einem Hinterlauf festgestellt worden seien. Hohe Tierarzt-Kosten seien die Folge gewesen. Gegenüber Stierand habe sie aber keine Ansprüche geltend gemacht. Ihren Namen wollte die Frau nicht nennen.

Beim Verein Tierschutz Halle, der die Aktivitäten im "Zwinger vom Evaschacht" seit langem beobachtet, teilt man die Kritiken. "Seriöse Züchter befassen sich mit maximal drei Rassen und halten nur so viele Hunde, dass sie sich jedem Tier intensiv widmen können", so die amtierende Vereins-Vorsitzende, Rotraud Wunsch.

Uwe Stierand hält dagegen. "Mein Tun wird seit zehn Jahren sowohl staatlich als auch von Tierschützern kontrolliert." Der Zwinger werde gewerbe- und tierschutzrechtlich einwandfrei geführt. Einmal pro Woche sei ein Tierarzt vor Ort, der die Gesundheit der Hunde überwache. Alle Tiere würden regelmäßig und nachweisbar gegen Parasitenbefall behandelt. Den Vorwurf, einige Hunde seiner Anlage seien verhaltensgestört, weist Stierand als unhaltbar zurück. Von "Gebärmaschinen" könne auch keine Rede sein: "Die Hündinnen haben maximal einen Wurf pro Jahr." Diese Angaben werden von Auskünften des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Saalkreises gestützt. Neben turnusmäßigen Kontrollen ist die Behörde nach eigenen Aussagen mehrfach Beschwerden gegen den Zwinger nachgegangen. Verstöße seien nicht festgestellt worden.

Quelle: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1060249528929

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